Monolit 32

Das leistungsfähige 32 g schwere Geschoß der Serie Monolit zeigt eine hervorragende Präzision, insbesondere auf mit Sträucher und Gras zugewachsenen Flächen, auf welchen die Verwendung von Schußwaffen mit gezogenem Lauf problematisch ist. Beim Auftreffen auf das Wild leistet eine 32 Gramm schwere Geschoß eine besonders starke Augenblickswirkung. Die Fläche der flachen Spitze begünstigt die Abgabe der ganzen Energie an die Auftreffstelle. Der durch Drehen hergestellte Geschoßkörper ist ideal zentriert, von Polymer ummantelt und sichert eine hohe Treffpräzision. Die Geschosse enthalten kein Blei und hinterlassen beim Schießen keine Ablagerungen und Rückstände im Lauf.

 Hauptvorteile:
  • Für zugewachsene Jagdflächen
  • Hohe Durchschlagsleistung
  • Verminderte Querschlägergefahr
  • Nicht bleihaltig
  • Hohe Präzision auf langen Distanzen
  • Minimale Reibung im Lauf
  • Geeignet für alle Chockes
  • Keine Änderung der Flugrichtung
    beim Auftreffen auf Hindernisse
  • Hohe Stoppwirkung
  • Beste Präzision mit 1 mm Choke

Wirkung

Dank der hohen Präzision und der besonderen Widerstandsfähigkeit gegen Hindernisse ist Monolit 32 beliebt bei der Treibjagd und wird erfolgreich bei der Jagd auf alle Hochwildarten verwendet. Der hintere Teil und die Fläche des Hauptkörpers der Kugel stabilisieren das Geschoß während des Fluges exakt mit der Spitze nach vorn. Dank des harten Materials, der Ausgewogenheit und der stabilisierenden Flächen behält das Geschoß nach Auftreffen auf verschiedene Hindernisse wie Sträucher oder Gras, die ursprüngliche Flugrichtung bei. Im Unterschied zu Monolit 28 verliert das Geschoß seine Stabilität auch beim Treffen auf starke Hindernisse – 5-10 cm dicke Bäume- nicht. Durch den verstärkten hinteren Teil des Geschosses verliert es seine Stabilität beim Abreißen des Pfropfen aus Polymer nicht. Dies hat zur Folge, dass die Kugel nach dem Durchschlag eines Hindernisses sich trotzdem wieder stabilisiert und den Flug in der ursprünglichen Schussrichtung fortsetzt – exakt mit Spitze nach vorne. Im Unterschied zu Bleigeschossen, die nach Treffen auf Hindernisse durch Verformen ihre reguläre Form verlieren und von der ursprünglichen Schussrichtung abweichen, treten bei Monolit 32 dank des harten Materials und der selbststabilisierenden Form keine oder in Einzelfällen geringfügige Abweichungen auf. Die Form des Geschosses und Stabilität während des Fluges sichern einen hohen Widerstand gegen Querschläger in mit Gras, Sträucher und Bäumen dicht zugewachsenen Flächen.

Bei der Treibjagd ist dieses Stahlgeschoß optimal geeignet. Das Wild kann unerwartet auftauchen. Die Geschwindigkeit und Richtung der Wildbewegung ist oft nicht vorhersehbar, die Jagd findet nicht immer in idealen Plätzen statt. Manchmal hat der Jäger nur wenige Sekunden Zeit, in denen eine freie Schußrichtung zur Verfügung steht – wenn er den Moment verpasst, ist das Wild schon in die Deckung der Büsche verschwunden und somit der Erlegungsmöglichkeit entkommen. In einer solchen Situation zeigt die Munition Monolit 32 ihre Vorteile. Bei der Verwendung Monolit 32- Geschossen auf laufendes Wild braucht man kein von Sträuchern freies Geländestück zwecks Schussabgabe aufzusuchen, wie dies bei Gewehren mit gezogenen Läufen notwendig ist. Monolit 32 überwindet erfolgreich starke Hindernisse ohne die Schußrichtung zu ändern und erlegt wirksam das Wild problemlos.

Videomaterialien über das Testen von Monolit 32 beim Schießen auf Büsche
Die Geschosse Monolit 32 zeigt eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen Hindernisse. Besonders wichtig ist dies bei der Jagd auf einer Fläche voller Hindernisse.

Die Jäger konnten den zwischen den Bäumen entgegenlaufenden Elch nur kurz erblicken. Das von 40 Meter erlegte Tier ist sofort liegen geblieben. Das Monolit 32-Geschoß blieb nach Abgabe seiner ganzen kinetischer Energie in der entgegengesetzten Seite des Körpers unter der Decke stecken.

Die Monolit 32- Geschosse finden bei einer ungewöhnlichen Art der Volkswirtschaft – der untraditionalen Landwirtschaft - Verwendung. Die Zucht von großen Nutztieren in freier Natur ist ziemlich beliebt. Die Tiere – große Kühe und Bullen – werden in freier Natur geboren und streifen das ganze Jahr durch die freien, zugewachsenen Flächen. Ab einem bestimmten Alter soll man sie aus der Umwelt entnehmen. Ein 3-4-jähriger Bulle der schottischen Highlanderrasse wiegt 1000 Kg. Die Entnahme von solchen halbwilden Tieren aus der Umwelt ist problembehaftet – man kann sie nicht einfach einfangen.
Die beste Lösung der Farmer wurde nach Jahren gefunden – danach ist es die beste Lösung, einen gezielten Schuss von 35-50 Meter Distanz auf den Kopf des Tieres auf die Stelle zwischen den Hörnern abzugeben. Die Monolit 32- Geschosse, geladen im Kaliber 12/70, durchschlagen auf 20 Meter eine 6 mm starke Stahlplatte. Solche, auf Durchschlagsleistung konstruierte Geschosse, wie Monolit 32, durchlöchern ohne Schwierigkeiten den Stirnknochen des tonnenschweren Tieres, schalten auch durch ihre Geschoßwirkung augenblicklich die Lebensfunktionen des Tieres aus. Das Ausschaltens des Lebensfunktionen des Tieres erfolgt augenblicklich, was die biochemische Analyse des Fleischerzeugnisses bestätigt. Ursprünglich wurden für diese Art der Erlegung Gewehre mit gezogenen Läufen benutzt, doch vorgekommene einzelne Fälle von Verletzungen der Tiere wegen Abpraller vom großen Stirnknochen sprechen für die Flintenmunition der Reihe Monolit. Die große Fläche der Geschoßspitze leistete auch bei einem nicht perfekt präzisem Schuss eine gleich gute Knockdown-Wirkung. Bisher sind Geschosse der Serie Monolit noch nicht auf große Wildtiere Afrikas getestet worden, doch die Erfahrung mit Stahlgeschossen in der nicht traditionellen Landwirtschaft auf die großgewichtigen Fleischtiere lässt an eine möglichst hohe Stoppwirkung bei der Jagd auf die Wildbüffel denkbar erscheinen.

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